Aktuelles
22.01.2020

Vorreiter Frankreich: Arbeitgeberzusammenschluss im medizinisch-sozialen Bereich

Das französische Departement Dordogne im Südwesten des Landes ist durch eine geringe Bevölkerungsdichte und relativ alte Bevölkerung gekennzeichnet. Der Anteil an Rentnern liegt bei fast 40 Prozent. Trotz intensiver Rekrutierungsmaßnahmen der Pflegedienste stehen diese vor dem Problem, nicht genügend ausgebildetes Personal zu finden. 2011 wurde daraufhin der AGZ „Développement Médico-Social“ (DMS) gegründet, einem Verein für die Versorgung geistig behinderter Personen. Der AGZ hat rund 50 Mitgliedsbetriebe mit ca. 200 Mitarbeitern.Die Tätigkeitsgebiete des AGZ umfassen: - Pflegedienstleistungen- pädagogische Aufgaben (Sprach- oder Sonderpädagogik)- Betreuung Behinderter in Produktions- und Werkstätten- Verwaltung und Sekretariatsarbeiten- allgemeine Dienste (Reinigungsdienste, Wäscherei oder Küche)Der AGZ stellt Mitarbeiter ein, die gleichzeitig eine schulische Ausbildung absolvieren und organisiert Grundlagenfortbildungen für die eigenen Mitarbeiter und die der Mitgliedsbetriebe zu Themen wie Autismus, Gerontologie oder Epilepsie. Mehr Infos: https://www.demografie-portal.de/[mehr]


Das französische Departement Dordogne im Südwesten des Landes ist durch eine geringe Bevölkerungsdichte und relativ alte Bevölkerung gekennzeichnet. Der Anteil an Rentnern liegt bei fast 40 Prozent. Trotz intensiver Rekrutierungsmaßnahmen der Pflegedienste stehen diese vor dem Problem, nicht genügend ausgebildetes Personal zu finden.

2011 wurde daraufhin der AGZ „Développement Médico-Social“ (DMS) gegründet, einem Verein für die Versorgung geistig behinderter Personen. Der AGZ hat rund 50 Mitgliedsbetriebe mit ca. 200 Mitarbeitern.

Die Tätigkeitsgebiete des AGZ umfassen:
- Pflegedienstleistungen
- pädagogische Aufgaben (Sprach- oder Sonderpädagogik)
- Betreuung Behinderter in Produktions- und Werkstätten
- Verwaltung und Sekretariatsarbeiten
- allgemeine Dienste (Reinigungsdienste, Wäscherei oder Küche)

Der AGZ stellt Mitarbeiter ein, die gleichzeitig eine schulische Ausbildung absolvieren und organisiert Grundlagenfortbildungen für die eigenen Mitarbeiter und die der Mitgliedsbetriebe zu Themen wie Autismus, Gerontologie oder Epilepsie.

Mehr Infos: https://www.demografie-portal.de/


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum
Im Bild (v.l.n.r.): Alexander Szöllösy (AGZ-Ressourcenzentrum Österreich), Andreas Hausmann (GF Hausmann Bauphysik), Franz Heumayr (AGZ-Ressourcenzentrum Österreich) und Klaus Trampisch (GF Unternehmensberatung Trampisch
10.01.2020

Unser Herz schlägt für EPUs und KMUs – erste AGZ-Schritte in Böheimkirchen

Mit viel Schwung starten wir ins neue Jahrzehnt und wollen das Sharing-Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“ auch 2020 konsequent weiter vorantreiben. Die ersten Arbeitsstunden und Termine haben uns in die prosperierende NÖ-Gemeinde Böheimkirchen gebracht.Gemeinsam mit den AGZ-Interessierten Andreas Hausmann und Klaus Trampisch, die im AGZ eine Reihe an Vorteilen für die regional verankerten Betriebe sehen, wurde ein Fahrplan für eine AGZ-Umsetzung erstellt. Dieser sieht vor Pioniere aufzuspüren, welche einen gemeinsamen Nutzen aus der Personalteilung ziehen möchten. Dabei sollen – je nach Bedarf – neue, attraktive Arbeitsplätze in der Region entstehen.Information für alle interessierten Unternehmen: Ende Jänner geht eine Informationsplattform (auf LinkedIn) online auf der u.a. Videos mit Statements zum Beschäftigungsmodell abrufbar sind. In den Clips sollen vor allem die Vorteile für Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstbetriebe sowie wachstumsfreudige KMUs sichtbar gemacht werden.[mehr]


Mit viel Schwung starten wir ins neue Jahrzehnt und wollen das Sharing-Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“ auch 2020 konsequent weiter vorantreiben. Die ersten Arbeitsstunden und Termine haben uns in die prosperierende NÖ-Gemeinde Böheimkirchen gebracht.

Gemeinsam mit den AGZ-Interessierten Andreas Hausmann und Klaus Trampisch, die im AGZ eine Reihe an Vorteilen für die regional verankerten Betriebe sehen, wurde ein Fahrplan für eine AGZ-Umsetzung erstellt. Dieser sieht vor Pioniere aufzuspüren, welche einen gemeinsamen Nutzen aus der Personalteilung ziehen möchten. Dabei sollen – je nach Bedarf – neue, attraktive Arbeitsplätze in der Region entstehen.

Information für alle interessierten Unternehmen: 
Ende Jänner geht eine Informationsplattform (auf LinkedIn) online auf der u.a. Videos mit Statements zum Beschäftigungsmodell abrufbar sind. In den Clips sollen vor allem die Vorteile für Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstbetriebe sowie wachstumsfreudige KMUs sichtbar gemacht werden.




Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum
06.12.2019

progressNETZ bei AGZ-Auftaktveranstaltung in Sachsen-Anhalt

Das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt ist sehr am Beschäftigungsmodell „Arbeitgeberzusammenschluss“ interessiert und fördert aktuell ein vielversprechendes AGZ-Projekt.Unter dem Titel „Neue Kooperationsformen in kleinen und mittleren Unternehmen zur Fachkräftebindung, -gewinnung und -sicherung“ findet am 09. Dezember eine Auftaktveranstaltung in Haldersleben (nahe Magdeburg) statt. Erwartet werden Interessenten und Institutionen aus unterschiedlichen Branchen.Einen besonderen Schwerpunkt legen die Veranstalter, das RKW Sachsen-Anhalt sowie das isw - Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung, auf gute Beschäftigungsbedingungen für ArbeitnehmerInnen im Personal-Sharing. Wir dürfen als Vortragende über die breiten Erfahrungen und Meilensteine aus Österreich berichten und möchten damit auch sichtbar machen, dass wir als Verfechter von Kooperationen den Netzwerkgedanken auch über die Landesgrenzen hinweg pflegen und leben.Wir freuen uns schon auf eine spannende Veranstaltung und tolle AGZ-Gespräche mit Interessierten aus Deutschland![mehr]


Das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt ist sehr am Beschäftigungsmodell „Arbeitgeberzusammenschluss“ interessiert und fördert aktuell ein vielversprechendes AGZ-Projekt.

Unter dem Titel „Neue Kooperationsformen in kleinen und mittleren Unternehmen zur Fachkräftebindung, -gewinnung und -sicherung“ findet am 09. Dezember eine Auftaktveranstaltung in Haldersleben (nahe Magdeburg) statt. Erwartet werden Interessenten und Institutionen aus unterschiedlichen Branchen.

Einen besonderen Schwerpunkt legen die Veranstalter, das RKW Sachsen-Anhalt sowie das isw - Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung, auf gute Beschäftigungsbedingungen für ArbeitnehmerInnen im Personal-Sharing. Wir dürfen als Vortragende über die breiten Erfahrungen und Meilensteine aus Österreich berichten und möchten damit auch sichtbar machen, dass wir als Verfechter von Kooperationen den Netzwerkgedanken auch über die Landesgrenzen hinweg pflegen und leben.

Wir freuen uns schon auf eine spannende Veranstaltung und tolle AGZ-Gespräche mit Interessierten aus Deutschland!


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum
23.11.2019

Heißer TIPP: Veranstaltung "Arbeit NEU denken"

Wir stellen das AGZ-Modell in Böheimkirchen vor.Wann: Donnerstag, 28. November 2019Uhrzeit: 18:30Ort: Rathaus Böheimkirchen (Marktplatz 2)Nach der AGZ-Präsentation gibt's einen spannenden Round Table mit: - Michael Metzger (AMS - Service für Unternehmen)- Andreas Hausmann (Hausmann OG)- Alexander Szöllösy (progressNETZ)Begrüßung: Bürgermeister Johann HellAnmeldungen unter: www.ressourcenzentrum.at oder office@progressnetz.at[mehr]


Wir stellen das AGZ-Modell in Böheimkirchen vor.

Wann: Donnerstag, 28. November 2019
Uhrzeit: 18:30

Ort: Rathaus Böheimkirchen (Marktplatz 2)
Nach der AGZ-Präsentation gibt's einen spannenden Round Table mit: 
- Michael Metzger (AMS - Service für Unternehmen)
- Andreas Hausmann (Hausmann OG)
- Alexander Szöllösy (progressNETZ)

Begrüßung: Bürgermeister Johann Hell

Anmeldungen unter: www.ressourcenzentrum.at oder office@progressnetz.at


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum
19.11.2019

AGZ-Präsentation auf der Veranstaltung „Arbeit der Zukunft“ in Klagenfurt

Mit dem Programm „Arbeit der Zukunft (AdZ)“ gibt es eine spannende Veranstaltungsreihe (über mehrere Monate hinweg), die sich an Kärntner Unternehmen richtet und eine professionelle Vorbereitung auf und Begleitung in die neue Arbeitswelt ermöglicht. Verantwortlich für das Programm zeichnet der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) in Zusammenarbeit mit der Trigon Entwicklungsberatung. Zielgruppe des Programms sind u.a. produzierende und produktionsnahe KMUs sowie junge Unternehmen aus der Start-up-Szene. Durch die intensive zeitliche Zusammenarbeit in den überbetrieblichen Workshops und über die Lernplattformen können sich die „gestandenen“ KMUs und die Start-ups wechselseitig positiv beeinflussen.Im Rahmen des diesjährigen AdZ-Programms waren wir erneut eingeladen das Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“ zu präsentieren. Vor unserem Vortrag hat der Halbleiterhersteller Infineon eine Präsentation zum Thema „Mitarbeiter finden und binden“ gegeben. Der Nachmittag stand im Zeichen von Workshops, in denen u.a. die Potenziale von Arbeitgeberzusammenschlüssen erörtert wurden. [mehr]


Mit dem Programm „Arbeit der Zukunft (AdZ)“ gibt es eine spannende Veranstaltungsreihe (über mehrere Monate hinweg), die sich an Kärntner Unternehmen richtet und eine professionelle Vorbereitung auf und Begleitung in die neue Arbeitswelt ermöglicht. Verantwortlich für das Programm zeichnet der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) in Zusammenarbeit mit der Trigon Entwicklungsberatung.

Zielgruppe des Programms sind u.a. produzierende und produktionsnahe KMUs sowie junge Unternehmen aus der Start-up-Szene. Durch die intensive zeitliche Zusammenarbeit in den überbetrieblichen Workshops und über die Lernplattformen können sich die „gestandenen“ KMUs und die Start-ups wechselseitig positiv beeinflussen.

Im Rahmen des diesjährigen AdZ-Programms waren wir erneut eingeladen das Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“ zu präsentieren. Vor unserem Vortrag hat der Halbleiterhersteller Infineon eine Präsentation zum Thema „Mitarbeiter finden und binden“ gegeben. Der Nachmittag stand im Zeichen von Workshops, in denen u.a. die Potenziale von Arbeitgeberzusammenschlüssen erörtert wurden.


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum
05.11.2019

Dem atypischen Teufelskreis entkommen! Warum Normalarbeitsverhältnisse so wichtig sind

Veronika Bohrn Mena (GPA-djp) beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit prekären Arbeitsverhältnissen, Segmentierungsprozessen und Veränderungen in der Arbeitswelt mitsamt ihren Auswirkungen auf die Beschäftigten. Sie hat diesbezüglich auch ein sehr informatives Buch mit dem Titel „Die neue ArbeiterInnenklasse – Menschen in prekären Verhältnissen“ verfasst. Als Interessensvertreterin ist sie nicht nur ausgewiesene Expertin für atypische Beschäftigung, sondern hat auch die Plattform „Generation Praktikum“ mitaufgebaut.Aufgrund des Trends (in ganz Europa), dass sich ein konstantes Arbeitsvolumen auf immer mehr Beschäftigte verteilt und daher die Anzahl atypischer Beschäftigungsformate ansteigt, haben wir uns mit Veronika Bohrn Mena zu einem Erfahrungsaustausch in Wien getroffen. Inhaltlich haben wir über die Gefahren der Deregulierung des Arbeitsmarktes, monotone Arbeitsplätze, den „Teufelskreis“ prekärer Beschäftigung und das Phänomen von Kurzfrist-Jobs gesprochen. Über die spannenden Zukunftsthemen „altersgerechte Arbeit“ sowie „Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben“ sind wir zum Beschäftigungsmodell „Arbeitgeberzusammenschluss“ gelangt. Wichtig bei diesem Termin war uns das Aufzeigen der Potenziale von AGZ, die Abgrenzung zur klassischen Arbeitskräfteüberlassung darzustellen sowie sichtbar zu machen, warum ein Arbeitgeberzusammenschluss eine Antwort auf die Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen sein kann.[mehr]


Veronika Bohrn Mena (GPA-djp) beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit prekären Arbeitsverhältnissen, Segmentierungsprozessen und Veränderungen in der Arbeitswelt mitsamt ihren Auswirkungen auf die Beschäftigten. Sie hat diesbezüglich auch ein sehr informatives Buch mit dem Titel „Die neue ArbeiterInnenklasse – Menschen in prekären Verhältnissen“ verfasst. Als Interessensvertreterin ist sie nicht nur ausgewiesene Expertin für atypische Beschäftigung, sondern hat auch die Plattform „Generation Praktikum“ mitaufgebaut.

Aufgrund des Trends (in ganz Europa), dass sich ein konstantes Arbeitsvolumen auf immer mehr Beschäftigte verteilt und daher die Anzahl atypischer Beschäftigungsformate ansteigt, haben wir uns mit Veronika Bohrn Mena zu einem Erfahrungsaustausch in Wien getroffen. Inhaltlich haben wir über die Gefahren der Deregulierung des Arbeitsmarktes, monotone Arbeitsplätze, den „Teufelskreis“ prekärer Beschäftigung und das Phänomen von Kurzfrist-Jobs gesprochen. Über die spannenden Zukunftsthemen „altersgerechte Arbeit“ sowie „Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben“ sind wir zum Beschäftigungsmodell „Arbeitgeberzusammenschluss“ gelangt.

Wichtig bei diesem Termin war uns das Aufzeigen der Potenziale von AGZ, die Abgrenzung zur klassischen Arbeitskräfteüberlassung darzustellen sowie sichtbar zu machen, warum ein Arbeitgeberzusammenschluss eine Antwort auf die Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen sein kann.



Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum
16.10.2019

Neue Literatur zum Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“

Soeben ist ein 231 Seiten starkes Buch mit dem Titel „Das Phänomen "Arbeitgeberzusammenschlüsse" als Arbeitnehmerüberlassung – Reformvorschläge zum AÜG“ erschienen. Autor der Fachpublikation ist Ricardo Petri, mit dem das AGZ-Ressourcenzentrum Österreich schon vor 2 Jahren erstmals in Kontakt getreten ist. Schon damals haben wir uns über die rechtliche Situation in Österreich und Deutschland ausgetauscht und die AGZ-Voraussetzungen in beiden Ländern erörtert.Das Buch beschäftigt sich u.a. mit Kleinstbetrieben in strukturschwachen Gebieten, die es zunehmend schwer haben, qualifizierte Arbeitskräfte nachhaltig zu beschäftigen. Anders als mittlere und große Unternehmen verfügen sie nicht über einen "internen Arbeitsmarkt", sodass es für sie schwierig ist sichere und nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse mit guten Standards anzubieten und sich gleichzeitig die nötige Flexibilität zu erhalten. Arbeitgeberzusammenschlüsse sind eine Organisationsform, die solche Nachteile kompensieren kann. Die mit diesem Beschäftigungsinstrument einhergehenden Rechtsunsicherheiten in Deutschland sind jedoch ein Hindernis für deren Entwicklung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Arbeit mit der Rechtsfrage, ob das AÜG auf diese Form der Arbeitgeberkooperation anzuwenden ist und woran Reformvorschläge anknüpfen könnten, um das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu einem geeigneten rechtlichen Rahmen für diese Form der Arbeitgeberkooperation zu machen.Wir wünschen dem Autor Ricardo Petri auch weiterhin viel Erfolg auf seiner AGZ-Reise in Deutschland![mehr]


Soeben ist ein 231 Seiten starkes Buch mit dem Titel „Das Phänomen "Arbeitgeberzusammenschlüsse" als Arbeitnehmerüberlassung – Reformvorschläge zum AÜG“ erschienen. Autor der Fachpublikation ist Ricardo Petri, mit dem das AGZ-Ressourcenzentrum Österreich schon vor 2 Jahren erstmals in Kontakt getreten ist. Schon damals haben wir uns über die rechtliche Situation in Österreich und Deutschland ausgetauscht und die AGZ-Voraussetzungen in beiden Ländern erörtert.

Das Buch beschäftigt sich u.a. mit Kleinstbetrieben in strukturschwachen Gebieten, die es zunehmend schwer haben, qualifizierte Arbeitskräfte nachhaltig zu beschäftigen. Anders als mittlere und große Unternehmen verfügen sie nicht über einen "internen Arbeitsmarkt", sodass es für sie schwierig ist sichere und nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse mit guten Standards anzubieten und sich gleichzeitig die nötige Flexibilität zu erhalten. Arbeitgeberzusammenschlüsse sind eine Organisationsform, die solche Nachteile kompensieren kann. 

Die mit diesem Beschäftigungsinstrument einhergehenden Rechtsunsicherheiten in Deutschland sind jedoch ein Hindernis für deren Entwicklung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Arbeit mit der Rechtsfrage, ob das AÜG auf diese Form der Arbeitgeberkooperation anzuwenden ist und woran Reformvorschläge anknüpfen könnten, um das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu einem geeigneten rechtlichen Rahmen für diese Form der Arbeitgeberkooperation zu machen.

Wir wünschen dem Autor Ricardo Petri auch weiterhin viel Erfolg auf seiner AGZ-Reise in Deutschland!


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum