AGZ-Fibel
Begriff suchen:

Gewinne

Wer bekommt die Gewinne, die ein AGZ macht?

Arbeitgeberzusammenschlüsse sind „Unternehmen der Unter-
nehmen”, es gibt neben ArbeitgeberInnen und Arbeitnehmer-
Innen keinen „Dritten”, der Gewinne abschöpft.

Arbeitgeberzusammenschlüsse sind nicht auf Gewinnerzielung, sondern auf eine nicht gewinnorientierte Zusammenarbeit im Sinne eines gemeinsamen Nutzens und einen kostendeckenden Geschäftsbetrieb ausgerichtet. Erzielte Überschüsse können entsprechend der Satzung an die Mitglieder ausgezahlt, in Weiterbildung investiert oder als Rücklagen genutzt werden.

Gründung eines Arbeitgeberzusammenschlusses

Die Gründung eines AGZ erfolgt in zwei Schritten:

1. Es muss geklärt werden, ob

  • bei den ArbeitgeberInnen einer Region ein ausreichend großer Bedarf an saisonalen und Teilzeit-Arbeitskräften besteht,
  • sich dieser Bedarf (i.d.R.) zu Vollzeit-Arbeitsplätzen kombinieren lässt und
  • die ArbeitgeberInnen/Unternehmen bereit sind, einen AGZ zu gründen.


2. Ist die Machbarkeit und Zweckmäßigkeit eines Arbeitgeber-
zusammenschlusses ermittelt worden oder hat ein Unter-
nehmensnetz den Arbeitgeberzusammenschluss als für seine Mitglieder hilfreiches Instrument erkannt, kann der Schritt der Gründung erfolgen:

  • Eine Rechtsform muss gewählt und eine juristische Person gegründet werden,
  • Funktionen und Management müssen geklärt und die Vorbereitungen für das laufende Geschäft, z. B. die Einrichtung eines funktionstüchtigen Büros, getroffen werden,
  • ArbeitnehmerInnen müssen geworben und eingestellt werden.


Mit der Einstellung der ersten Beschäftigten ist der Arbeitgeberzusammenschluss funktionsfähig und muss die Qualitätsstandards von Arbeitgeberzusammenschlüssen erfüllen.

Einträge 1 bis 2 von 2