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05.11.2019

Dem atypischen Teufelskreis entkommen! Warum Normalarbeitsverhältnisse so wichtig sind


Veronika Bohrn Mena (GPA-djp) beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit prekären Arbeitsverhältnissen, Segmentierungsprozessen und Veränderungen in der Arbeitswelt mitsamt ihren Auswirkungen auf die Beschäftigten. Sie hat diesbezüglich auch ein sehr informatives Buch mit dem Titel „Die neue ArbeiterInnenklasse – Menschen in prekären Verhältnissen“ verfasst. Als Interessensvertreterin ist sie nicht nur ausgewiesene Expertin für atypische Beschäftigung, sondern hat auch die Plattform „Generation Praktikum“ mitaufgebaut.

Aufgrund des Trends (in ganz Europa), dass sich ein konstantes Arbeitsvolumen auf immer mehr Beschäftigte verteilt und daher die Anzahl atypischer Beschäftigungsformate ansteigt, haben wir uns mit Veronika Bohrn Mena zu einem Erfahrungsaustausch in Wien getroffen. Inhaltlich haben wir über die Gefahren der Deregulierung des Arbeitsmarktes, monotone Arbeitsplätze, den „Teufelskreis“ prekärer Beschäftigung und das Phänomen von Kurzfrist-Jobs gesprochen. Über die spannenden Zukunftsthemen „altersgerechte Arbeit“ sowie „Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben“ sind wir zum Beschäftigungsmodell „Arbeitgeberzusammenschluss“ gelangt.

Wichtig bei diesem Termin war uns das Aufzeigen der Potenziale von AGZ, die Abgrenzung zur klassischen Arbeitskräfteüberlassung darzustellen sowie sichtbar zu machen, warum ein Arbeitgeberzusammenschluss eine Antwort auf die Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen sein kann.



Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum