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16.10.2019

Neue Literatur zum Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“


Soeben ist ein 231 Seiten starkes Buch mit dem Titel „Das Phänomen "Arbeitgeberzusammenschlüsse" als Arbeitnehmerüberlassung – Reformvorschläge zum AÜG“ erschienen. Autor der Fachpublikation ist Ricardo Petri, mit dem das AGZ-Ressourcenzentrum Österreich schon vor 2 Jahren erstmals in Kontakt getreten ist. Schon damals haben wir uns über die rechtliche Situation in Österreich und Deutschland ausgetauscht und die AGZ-Voraussetzungen in beiden Ländern erörtert.

Das Buch beschäftigt sich u.a. mit Kleinstbetrieben in strukturschwachen Gebieten, die es zunehmend schwer haben, qualifizierte Arbeitskräfte nachhaltig zu beschäftigen. Anders als mittlere und große Unternehmen verfügen sie nicht über einen "internen Arbeitsmarkt", sodass es für sie schwierig ist sichere und nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse mit guten Standards anzubieten und sich gleichzeitig die nötige Flexibilität zu erhalten. Arbeitgeberzusammenschlüsse sind eine Organisationsform, die solche Nachteile kompensieren kann. 

Die mit diesem Beschäftigungsinstrument einhergehenden Rechtsunsicherheiten in Deutschland sind jedoch ein Hindernis für deren Entwicklung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Arbeit mit der Rechtsfrage, ob das AÜG auf diese Form der Arbeitgeberkooperation anzuwenden ist und woran Reformvorschläge anknüpfen könnten, um das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu einem geeigneten rechtlichen Rahmen für diese Form der Arbeitgeberkooperation zu machen.

Wir wünschen dem Autor Ricardo Petri auch weiterhin viel Erfolg auf seiner AGZ-Reise in Deutschland!


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum