Aktuelles

Im Bild v.l.n.r.: Christoph Riess (Institut für Personalmanagement), Ines Simonen (WU Executive Academy) und Franz Heumayr (progressNETZ)

11.02.2019

Personal-Sharing ist auch Know how-Sharing


Verantwortungsbewusste, faire Sharing Economy ist darauf ausgelegt Vorteile (über lange Zeiträume) zu generieren – und zwar zum Wohle aller Beteiligten. Die Vorteile werden nicht zu Lasten anderer generiert, der Gemeinschaftsgedanke steht im Mittelpunkt.

Beim Personal-Sharing (Arbeigeberzusammenschluss) teilen sich ArbeitgeberInnen Kompetenzen und Skills (in Form von Beschäftigten), die sie zwar alleine nicht über das gesamte Jahr hindurch auf Vollzeitbasis benötigen, jedoch – aufgrund eines planbaren Bedarfs – regelmäßig brauchen und gemeinsam anstellen. Die Absicht dahinter: bedarfsorientiert eingearbeitetes Personal zur Verfügung zu haben, welches die Betriebe im Arbeitsalltag in vielerlei Hinsicht unterstützt.

Dass mit dem Personal-Sharing auch ein Know how-Transfer stattfindet, liegt auf der Hand. Das Wissen der Beschäftigten wird weitergetragen, mit dem Vorteil, dass der Wissenstransfer wechselseitig stattfindet und die Betriebe davon profitieren. So haben es auch schon Helga Pattart-Drexler (Head of Executive Education der WU Executive Academy) und Thomas Funke (Gründer des TechQuartiers Frankfurt) in Ihrem spannenden Artikel „Im Bett mit dem Feind“ beschrieben: „Schneller als die anderen, besser als die anderen, billiger als die anderen: Wettbewerb und Konkurrenzdenken sind grundlegende Eckpfeiler der Wirtschaft – und dennoch wird gemeinsames Arbeiten wichtiger. Schlanke, effiziente Wertschöpfungsprozesse erfordern heute ein kooperatives Vorgehen von Unternehmen.“

Wie eine konkurrenzübergreifende Zusammenarbeit bestmöglich funktioniert und welche Chancen sich durch die Zusammenarbeit im Personalbereich für Unternehmen ergeben, haben wir erst kürzlich an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Ines Simonen (WU Executive Academy) und Christoph Riess (Institut für Personalmanagement) besprochen. Im Herbst soll diesbezüglich an der WU Wien eine Veranstaltung zu diesem Thema stattfinden.


Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum