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Im Bild: Helga Pattart-Drexler und Alexander Szöllösy

13.06.2018

Ziel ist, Unternehmen anregen zu kooperieren!


Einige tun es bereits und sind dabei sehr erfolgreich – sie kooperieren im Personalmanagement. Sie tun dies u.a., um das Know how der Beschäftigten zu vertiefen oder zu verbreitern, um gemeinsam Höherqualifizierung zu ermöglichen und um Abwechslung im Job zu schaffen. Damit beugen sie Fluktuation vor, erhöhen die Arbeitszufriedenheit und binden die MitarbeiterInnen ans Unternehmen.

Die Betriebe stellen also – in Zeiten des „war of talents“ – das Gemeinsame über das Trennende. Über die Kooperation werden die Talente „getauscht“ und „in der Gruppe“ gebunden. Das Ziel ist es, Nachwuchskräfte „im Verbund“ zu halten und ein Ausscheiden der SpezialistInnen und Fachkräfte zu vermeiden.

Für Helga Pattart Drexler, Head of Executive Education der WU Executive Academy, ist Human Resources 4.0 – also gezieltes MitarbeiterInnen-Sharing – ein Weg zur Absicherung des Unternehmenserfolges. „Kooperation beim Personal ist eine Möglichkeit, sich auf die Veränderungen am HR-Markt einzustellen. MitarbeiterInnen könnten einige Monate in diesem, danach für einige Zeit in einem anderen Unternehmen arbeiten.“

Noch handelt es sich bei MitarbeiterInnen-Sharing um eine Vision, die derzeit in vielen Unternehmen noch undenkbar scheint. Dabei kommt es in der Praxis ohnehin vor, dass Unternehmen quasi MitarbeiterInnen austauschen – bisher aber unfreiwillig und ungesteuert. Das AGZ-Modell wäre ein Instrument, um den Austausch zu organisieren und zu professionalisieren.



Kategorie: AGZ-Ressourcenzentrum